So sehen Pioniere aus

Datum
25.06.2026

So sehen Pioniere aus

Nach den Sommerferien beginnt für Lionel Pfammater (links) und Silvan Vigo (rechts) ein neuer Abschnitt: Nach dem externen Basislehrjahr starten die beiden 17-Jährigen ihre Ausbildung als Entwickler digitales Business (EDB) bei der Bedag.

Silvan und Lionel sind Pioniere: Die beiden sind die ersten EDB-Lernenden der Bedag. Ein spannendes Kapitel für uns alle.

Per Zufall zum Glück

Beide sind eher zufällig auf das Berufsbild aufmerksam geworden – und heute überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Lionel interessierte sich schon früh für die Informatik. Nach dem Schnuppern merkte er aber, dass reine Informatik für ihn zu wenig vielseitig war. Über seinen Onkel, der bei der Bedag arbeitet, stiess er schliesslich auf den Beruf Entwickler digitales Business.

Auch Silvan fand über Umwege zu seinem Glück. Nach einem Jahr als Elektroinstallateur wurde ihm klar, dass ihn der Bau nicht glücklich machen würde. Er interessierte sich für die Applikationsentwicklung, bevor auch er zufällig auf diese abwechslungsreiche Ausbildung aufmerksam wurde.

Vielseitigkeit ist den beiden 17-Jährigen auch in der Freizeit wichtig. Lionel verbringt seine Freizeit unter anderem mit Tennis, Velofahren und, wie Silvan, mit Gaming. Silvan interessiert sich zudem für Kampfsport und verbringt Zeit mit Freunden.

Erste Projekte im Schulzimmer

Im Basislehrjahr sammelten die Zwei wertvolle Erfahrungen. Besonders spannend fanden sie Projekte, bei denen sie Geschäftsprozesse analysieren und automatisieren konnten – etwa mit automatisierten E-Mails, Umfragen oder dem Bau erster Prototypen.

Auch Kundenkontakt gehörte bereits zum Lehrplan: Meetings planen, Interviews durchführen, Ideen entwickeln oder Kundenprojekte mit Methoden wie Scrum und Design Thinking strukturieren.

«Es war cool zu sehen, wie man ein Projekt von Anfang an aufzieht und dann bis am Ende begleitet», erzählt Lionel und zieht ein erstes Fazit: «Der Mix machts, ich habe Spass und habe mit dem EDB definitiv richtig gewählt.»

Auch Silvan zieht nach dem Basislehrjahr ein positives Fazit: «Für mich ist die Berufswahl ein Glücksfall, die perfekte Mischung. Man versteht Kunden, hat Berührungspunkte mit Marketing, programmiert aber gleichzeitig auch selbst.»

Was machen Entwickler:innen digitales Business EFZ?

Die vierjährige Ausbildung verbindet Informatik, Wirtschaft und Kommunikation. EDB-Lernende analysieren Daten und Geschäftsprozesse, erkennen Verbesserungspotenzial und entwickeln digitale Lösungen. Sie automatisieren Abläufe, begleiten Projekte, erstellen Prototypen und bereiten Ergebnisse verständlich auf. Dabei arbeiten sie an der Schnittstelle zwischen Fachbereichen, Kunden und IT – und helfen Unternehmen wie der Bedag, die Digitalisierung konkret voranzubringen. Die Ausbildung wurde erst 2023 eingeführt.

Vorfreude – und ein bisschen Nervosität

Mit dem Start bei der Bedag beginnt nun aber das «richtige Berufsleben» – und das sorgt neben Vorfreude auch für etwas Anspannung.

«Ich freue mich sehr darauf, habe aber auch Respekt vor dem, was kommt», sagt Lionel. «Es ist etwas anderes, richtige Aufträge, statt Aufgaben aus der Schule zu bearbeiten.» Silvan ergänzt: «Man erlebt viele Dinge erst so richtig, wenn man wirklich im Betrieb arbeitet.»

Beide wünschen sich eine gute Unterstützung durch das Team und Aufgaben, die auf ihre Ausbildung und ihren Wissensstand zugeschnitten sind.

Im ersten halben Jahr steht Programmieren im Vordergrund – zusammen mit den neuen Way-up Lernenden der Softwareentwicklung.

Wir wünschen den beiden Pionieren viel Gfreuts und schon jetzt einen grossartigen Start.

Auch 2027 sollen wieder zwei neue Lernende in die Fussstapfen von Silvan und Lionel treten. Hier geht es zu den freien Lehrstellen und allen wichtigen Details.

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